Vogelperspektive Ausschnitt Tastatur, Hände Maus, Uhr

Agentur für Grafikdesign und Printdesign in Köln

Printmedien sind ein Dauerbrenner – nach wie vor

Wir stecken Herz und Seele in unsere Design-Ideen. Dieses Herzblut lässt eine Persönlichkeit Ihrer Printmedien entstehen und entscheidet über die Wahrnehmung und die Assoziationen, die man von Ihrem Unternehmen bekommt. Von der Idee bis zur Umsetzung begleiten und betreuen wir die individuellen Gestaltungsprozesse. Ihr Design wird kreativ, zielgerichtet und auffällig sowie unverwechselbar – das macht die Persönlichkeit Ihrer Marke sichtbar.

Auch im Zeitalter der digitalen Medien bleiben Printprodukte wie Firmenbroschüren, Flyer, Kataloge und Anzeigen ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskommunikation.

Für Ihr Unternehmen konzipieren und gestalten wir Printprodukte auf höchstem Niveau. Als Werbeagentur begleiten wir Sie in Sachen Print vom Layout bis zum fertigen Druckauftrag.

 

Kreativ, zielgerichtet, auffällig und immer Ihr Budget im Blick

Illustration UU aus dem Logo

Unsere Leistungen im Bereich Grafikdesign:

  • Flyer
  • Broschüren
  • Magazine
  • Plakate
  • Fahrzeugbeschriftungen
  • Logos
  • Icons
  • Key Visuals
  • Firmenbroschüren
  • Geschäftsberichte
  • Banner
  • Illustrationen

Arbeitenaus dem Bereich Grafik Design

Lexikonfür Grafikdesign

Was ist Grafikdesign?

Grafikdesign umfasst das Gestalten visueller Inhalte in unterschiedlichen Medien, die durch ihre Darstellung dem Betrachter etwas mitteilen. Dabei werden verschiedene künstlerische und technische Mittel eingesetzt. Grafikdesign beinhaltet die  Gestaltung von Printprodukten, Logos, Icons, Werbetechnik und digitalen Medien.

Was ist eine Grafik?

Der Begriff Grafik fast alle künstlerischen oder technischen Zeichnungen und deren manuelle drucktechnische Reproduktion zusammen. Am gebräuchlichsten ist der Begriff für alle künstlerischen Druckgrafiken.

Bereiche des Grafikdesigns

Printprodukte: Als Printprodukte bezeichnet man die sogenannten klassischen Informationsmedien, die vorwiegend auf Papier gedruckt werden.

Illustration: Eine Zeichnung oder bildliche Darstellung, die zusätzlich zu einem Text dem Betrachter ein Thema bzw. einen Sachverhalt bildlich erläutert, um diesen zu veranschaulichen und verständlich zu machen.

Logo: Das Logo ist die Kennzeichnung eines Produktes oder einer Dienstleistung als Marke durch Bild, Wort- und Namenszeichen, Markenzeichen, Warenzeichen und Gütezeichen. Die Grundregeln für ein gutes Logo sind Einfachheit, Wiederspiegelung der Unternehmensidentität, klare Typografie, verständliche Symbolik, Reproduzierbarkeit und funktionierende Größendarstellung.

Icons, im Computerbereich auch Piktogramme genannt, sind kleine symbolische Bilder, die als vereinfachte grafische Darstellung eine Information oder Funktion vermitteln. Sie enthalten keine Schrift, damit sie unabhängig von Sprache, Glauben und Nationalität verstanden werden. Ein gutes Beispiel dafür ist der Papierkorb-Icon auf dem Desktop eines Computers.

Corporate Design bezeichnet das Erscheinungsbild eines Unternehmens, es ist ein Teilbereich der Unternehmensidentität (Corporate Identity).

Screendesign/ Webdesign: Damit wird die visuelle, funktionale und strukturelle Gestaltung für das Internet bezeichnet; es geht es um Websites und Präsentationen von Inhalten auf Monitoren.

Werbetechnik: Die Bezeichnung „Werbetechnik“ gilt als umfangreiche Definition für die gestalterische und praktische Realisierung von Werbung. Diese vereint die Nutzung von Schrift, Form und Farbe unter der Profilierung der hochentwickelten Werkstofftechnologie.

Zur Werbetechnik gehört das Schilder-und Lichtreklamehandwerk, die Fahrzeugbeschriftungen sowie Außen- und Schaufensterbeschriftungen und der Messebau.

Die Werbetechnik wird zum größten Teil in der Außenwerbung publiziert – allgemeine Werbung, die in der Öffentlichkeit gezeigt wird. Dazu gehört alles, was außerhalb geschlossener Räume ist. Besonderen Einfluss hat die Leuchtwerbung, da diese durch die elektrische Beleuchtung die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Weißraum: Der Weiß- oder Leerraum ist sozusagen die Bühne, auf der eine Gestaltung inszeniert wird. Die verschiedenen Elemente werden auf der Gesamtfläche so verteilt und aneinander ausgerichtet, dass das Design einzigartig und modern wirkt. Mit Hilfe von Weißraum kann ein attraktiveres Auftreten erreicht, eine bestimmte Emotionalität erzielt und die Aufmerksamkeit gesteigert werden.

Typografie umfasste früher die Buchdruckerkunst, doch durch den technischen und gesellschaftlichen Wandel trifft dies nicht mehr zu. Heute umfasst Typografie viele Aspekte, wie etwa die Kulturwissenschaft und Lehre der historischen und neuen Schriftgeschichte, die Klassifikation von Druck- und Screen Fonts, der kunstgeschichtlichen Zuordnung, das Wissen über Betrachtungs- und Lesegewohnheiten, die Lehre von der ästhetischen, künstlerischen und funktionalen Gestaltung von Buchstaben, Satzzeichen, Sonderzeichen und Schriften sowie die visuelle Gestaltung eines Druckerzeugnisses.

Datei-Formate

Die wichtigsten Dateiformate in Grafikdesign:

Vektorgrafik Formate

  • EPS
  • AI

 

Offene Formate

  • PDF
  • INDD
  • PSD

Online-Formate

  • JPG
  • PNG
  • GIF
  • SWF
  • SVG

 

                   Logo  Visitenkarte         Webdesign Icon   Banner

EPS/AI                  x                          x                 x                

PDF                      x                                             x

INDD                    x                                             x

PSD                                         x                          x

JPG             x                                             x

PNG            x                                             x

Unterscheidung von Grafiken

Pixelgrafiken bestehen aus kleinen Bildpunkten (Pixeln) mit jeweils einer Farbe. Die Größe der Grafik variiert mit der Anzahl der Bildpunkte, eine Skalierung beeinflusst daher die Qualität. Der Anwendungsbereich liegt in digitalen Medien.

Vektorgrafiken bestehen aus Linien- und Kurveninformationen, die durch Vektoren definiert sind. Die Variation der Größe beeinflusst die Qualität nicht, daher sind Vektorgrafiken für den Druckbereich sehr gut geeignet.

Farbsysteme

Additives Farbsystem (RGB)

Bezeichnung des Mischsystems, das von Bildröhren-Monitoren, Fernsehgeräten oder von TFT-Flachbildschirmen zur Darstellung von Farben verwendet wird. Aus den leuchtenden Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) können alle Farben erzeugt werden. Beim additiven Farbsystem ergeben die Farben, wenn man sie untereinander mischt, die Farbe Weiß. Da dieser Farbraum geräteabhängig ist, benötigt er ein Farbprofil.

Das subtraktive Farbsystem (CMYK) steht für Cyan, Magenta, Yellow und Key Color. Als Schlüsselfarbe wird bei Farbdruckern und im professionellen Druck normalerweise Schwarz verwendet. CMYK ist das von allen Farbdruckern verwendete Farbsystem. Beim Vierfarbdruck werden alle Farben durch die Angabe der prozentualen Anteile von Cyan, Magenta, Gelb, und Schwarz definiert.

Das LAB- Farbsystem ist ein geräteunabhängiges Farbsystem. Es wurde von der Commission Internationale d`Eclairage (CIE) in den 30er-Jahren entwickelt und orientiert sich an der menschlichen Wahrnehmung. Das Farbsystem enthält geräteunabhängige Farbspektren wie das RGB- und das CMYK-Farbmodell und eignet sich für eine verlustfreie Konvertierung von Farbinformationen aus einem Farbsystem in ein anderes. Daher wird dieses Farbsystem auch als Austauschformat zwischen Geräten mit unterschiedlichen Farbmodellen benutzt.

Pantone ist ein Matching System (PMS). Es erfasst derzeit über 1.600 Sonderfarben bzw. Schmuckfarben und jedes Jahr kommen neue hinzu. Es gibt verschiedenen Pantone-Systeme, die von Neonfarben bis Pastellfarben reichen. Diese katalogisierten Farben tragen spezielle Codes, in denen sich das Mischungsverhältnis der einzelnen Farben verbirgt.

HKS ist die Abkürzung für ein Warenzeichen der Gründungsfirmen: Hostmann-Steinberg Druckfarben, Kast + Ehinger Druckfarben und H. Schmincke & Co. Dabei handelt es sich um den Verband, der seit 1968 diese Sonderfarben herstellt und sie definiert. Das HKS-Farbspektrum besteht aus 88 Basisfarben und jeweils 39 Farbnuancen, zusammengefasst sind das 3.520 Farben. Da Farben auf unterschiedlichen Papieren anders wirken, bietet der Hersteller 4 verschiedene Farbfächer für die unterschiedlichen Papiere. Diese sind auf HKS K für Kunstdruck-, also gestrichenes Papier, HKS N für Natur-, also ungestrichenes Papier, HKS Z für Zeitungspapier und HKS E für Endlospapier spezifiziert.

Die RAL-Farben wurden von der RAL gGmbH erstellt, man bezeichnet sie als normierte Farben. Es handelt sich um eine weltweit eingesetzte Reihe von Farbsystemen und Farbkatalogen, wobei jeder Farbe eine Nummer zugeordnet wird. Somit lässt sich präzise untereinander kommunizieren, ohne dass Farbmuster erstellt werden müssen.

Formate

Die DIN-Normen sind das Ergebnis von Normungsarbeit auf nationaler, europäischer oder internationaler Ebene. Sie stellen die Einheitlichkeit und Widerspruchsfreiheit des Deutschen Normenwerkes sicher.

 

Normen entstehen in Einigkeit. Das bedeutet, Experten verständigen sich unter Berücksichtigung des Standes der Technik auf eine gemeinsame Definition der Inhalte, die versucht, alle Interessen der Beteiligten zu berücksichtigen. DIN-Normen sind Empfehlungen und können angewendet werden, allerdings müssen sie nicht benutzt werden.

 

DIN-Formate       in mm        enthalten in A0   Pixel bei 300 ppi (dpi*)      Pixel bei 150 ppi (dpi*)          Pixel bei 72 ppi (dpi*)  

A0               841 x 1189          1 x              9933 x 14043                4967 x 7022                              2384 x 3370   

A1               594 x 841   2 x              7016 x 9933                           3508 x 4967                              1684 x 2384

A2               420 x 594   4 x              4961 x 7016                           2480 x 3508                              1191 x 1684

A3               297 x 420   8 x              3508 x 4961                           1754 x 2480                              842 x 1191 s

A4               210 x 297   16 x            2480 x 3508                           1240 x 1754                              595 x 842

A5               148 x 210   32 x            1748 x 2480                           874 x 1240                                420 x 595       

A6               105 x 148   64 x            1240 x 1748                           620 x 874                                  298 x 420

A7               74 x 105     128 x                   874 x 1240                             437 x 620                         210 x 298

A8               52 x 74                          256 x 614 x 874            307 x 437                    147 x 210

A9               37 x 52                          512 x 437 x 614            219 x 307                    105 x 147                

A10             26 x 37                          1024 x 307 x 437                   154 x 219                                  74 x 105                  

Druckverfahren

Hochdruck/ Buchdruck

Das älteste Druckverfahren ist der Hochdruck, der auch als Buchdruck bekannt ist. Er wurde früher vorwiegend zur Herstellung von Büchern, Katalogen und Broschüren verwendet. Heute wird der Buchdruck vor allem in der Herstellung von besonderen und personalisierten Druckprodukten wie Visiten- oder Einladungskarten eingesetzt.


Durchdruck/ Siebdruck      

Der Siebdruck ist eigentlich ein Schablonen-Verfahren, das besonders dort gefragt ist, wo brillante Farben und Langlebigkeit gewünscht werden. Das erfordert spezielle Druckfarben mit hoher Qualität,  die auf den verschiedensten Materialen, wie Papier, Kunststoff, Textilien, Keramik und Glas halten.

Digitaldruck                         

Beim Digitaldruck wird das Druckbild vom Computer in die Druckmaschine übertragen. Daher bietet das Verfahren vielseitige Möglichkeiten. Bei kurzfristigen Druckaufträgen, bei Unikaten und niedrigen Stückzahlen beweist der Digitaldruck seine Stärke in schneller Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit.

Flexodruck                            

Der größte Vorteil des Flexodrucks besteht darin, Massen-Druckwaren wie Folien und Papierverpackungen schnell und in hoher Auflage günstig herzustellen. Mit dieser Technik werden auf verschiedenen Materialien hochwertige Druckergebnisse erzielt, die in anderen Verfahren so nicht umsetzbar sind.

Offsetdruck                          

Im Offsetdruck können die verschiedensten Papiere und Kartons bedruckt werden. Es ist das gängigste Druckverfahren und wird vor allem zum Druck von Zeitungen, Büchern und Verpackungen verwendet.

Tampondruck                       

Der Tampondruck wird zum Bedrucken verschiedenster Objekte eingesetzt. Durch seine Flexibilität passt sich der Drucktampon an die Form des zu bedruckenden Materials an und überträgt somit das Druckmotiv perfekt. Zuverlässigkeit und hohe Farbsättigung ergeben beste Druckqualität.

Thermotransferdruck          

Der Thermotransferdruck ist ein Verfahren der Direktmarkierung über Thermotransferfolien. Er besticht durch Zuverlässigkeit, starken Kontrast sowie hohe Qualität und Wirtschaftlichkeit. 

Falzen

Falzen nennt man in der Papiertechnik das Erstellen von scharfen Knickkanten, auch Falzlinie oder Falzbruch genannt, ebenso wie bei Papier, Karton oder Pappe. Diese Knickkanten werden mit Hilfe von Werkzeugen oder Maschinen erzeugt. In der handwerklichen Buchbinderei arbeitet man mit einem sogenannten Falzbein, in der industriellen Herstellung mit Falzmaschinen. Für die Herstellung an Falzmaschinen gibt es zwei verschiedene Techniken, die Taschen- bzw. Stauchfalz und die Schwertfalz. Im Druckereiwesen sowie in der Buchbinderei unterscheidet man Papierfalze in verschiedene Falzarten.

Falztechniken

Taschen- oder Stauchfalz

Bei der Taschenfalz wird der Bogen mit Hilfe einer sogenannten Falztasche und dem Staudruck gefalzt. Der angelegte Bogen läuft vom Bogeneinlauf durch die ersten beiden Walzen und wird von diesen gegen den Taschenanschlag geschoben. Durch das Schieben wird der Bogen so inmitten des darauffolgenden Walzenpaares gestaucht, bis dieses ihn ergreift und den Falz abschließt.

Die Falzbrüche bei der Stauchfalz sind jedoch im Vergleich zur Schwertfalz ungenau.

Schwertfalz (+ Skizze)

Bei der Herstellung einer Schwertfalz werden zwei Walzen und ein Falzschwert benötigt. Der Bogen wird unterhalb des Falzschwertes an einen Bogenanschlag befördert und positioniert. Der Bogen läuft bis zur Anlegemarke, wo das Schwert  ausgelöst wird und die Schwertbewegung den Bogen zwischen das Walzenpaar drückt. Das Walzenpaar erfasst den Bogen und führt den Falzbruch aus, wodurch er im Durchlauf gefalzt wird.

Diese Falztechnik kann nicht in hohen Geschwindigkeiten durchgeführt werden, da das Falzschwert nach jedem Falzen wieder in seine Ausgangsposition zurückgeführt werden muss. Daher ist diese Technik taktgebunden. Der Falzbruch ist durch das Falzen mit dem Schwert allerdings genauer.

Falzarten

  • Wickelfalz
  • Fensterfalz (Altarfalz)
  • achtseitiger Fensterfalz (Altarfalz)
  • Leporello- oder Zickzackfalz
  • Parallelmittenfalz
  • Kreuzfalz

Druckveredelungen

Blindprägung

Bei der Blindprägung wird ohne eine farbige Prägefolie ein Relief auf das Papier übertragen. Hierbei gibt es Hoch-und Tiefprägungen, d. h. sie können erhaben sein oder wie ein Relief vertieft. Bei der Blindprägung gibt es einzelne Arten wie einstufig, mehrstufig, Strukturprägung und Tiefprägung.

Wasserzeichen

Ein Wasserzeichen kann auf ganz dezente Weise Drucksachen aufwerten und Effekte erschaffen, zum Beispiel für aufwändige Brief-und Geschäftspapiere, Urkunden und Zertifikate. Wasserzeichen gestalten Drucksachen repräsentativer und fälschungssicher. Bei großen Auflagen verwendet man das echte Wasserzeichen, dies wird bereits in der Papierherstellung durch eine Verdichtung des Materials eingearbeitet. Bei Kleinauflagen wird meist ein unechtes Wasserzeichen verwendet, was durch  ein spezielles Veredelungsverfahren angebracht wird.

Letterpress

Der Letterpress ist die älteste Druckkunst, sie wurde von Johannes Gutenberg vor über 500 Jahren entwickelt und zur Herstellung von Zeitungen, Bibeln und anderen Informationsschriften eingesetzt. Diese alte Technik wird heute umgangssprachlich als "Letterpress" oder "Boston Style" bezeichnet. Der heutige Letterpress wird in der Handwerkskunst verwendet, um einen individuellen Charakter und hohe Wertigkeit zu erzeugen. Durch die großen, schweren Maschinen entstehen unter Verformung und Einfärbung kleine spannende Kunstwerke, die optische und haptische Merkmale aufweisen. Für den Druck wird ein Klischee benötigt, also ein Bildträger aus Metall oder Kunststoff zur Reproduktion einer Vorlage.

Lackierung

Sonderlackierungen sind vielfältig, es kann zwischen vollflächiger und partieller Lackierung in glänzender und matter Ausführung gewählt werden. Zudem gibt es spezielle Arten wie Flächenlackierung, Spotlackierung und Speziallackierung.

Folienkaschierung wird vor allem verwendet, wenn ein Produkt hochwertig aussehen oder geschützt werden soll, damit es auch nach mehrmaligem Anfassen keine Abnutzungspuren bekommt. Diese Technik kann aber auch ein Produkt vor Witterungseinflüssen schützen und ist mit vielen anderen Formen der Veredelung kombinierbar.

Prägefoliendruck

Prägefoliendruck ist identisch mit Heißfolienprägung oder Heißfolienveredelung. Hiermit kann Luxus, Eleganz, Hochwertigkeit und Modernität vermittelt werden. Starke Aufmerksamkeit erzielen diese Verfahren durch Haptik und Optik, durch das Material, die Metallisierung und Verformung. Beim Prägefoliendruck gibt es spezielle Arten wie Planprägung, Strukturprägung, Reliefprägung, Micro-Embossing, Holografie und holografische Effekte.

Kaltfoliendruck

Kaltfoliendruck ist auch bekannt als Kaltfolientransfer oder Kaltfolienveredelung. Bei dieser Veredelung wird ein spezieller Kleber über ein Farbwerk auf die Drucksache gebracht, worauf die Folie an den Stellen haftet, an denen der Kleber angebracht wurde. Diese Technik weist eine so hohe Auflösung und Detailfeinheit auf, dass sie neue Dimensionen für die Gestaltung eröffnet. So können damit zum Beispiel kleinste Strukturen oder Schriften bearbeitet werden.

Digital Metal 

Digital Metal ist eine digitale Druckveredelung, für die kein zusätzliches Prägewerkzeug benötigt wird. Das Metallisieren kann vollflächig oder partiell erfolgen und die Metallisierung kann farbig überdruckt werden.

Farbschnitt/ Silber-Goldschnitt

Eine besondere Form der Veredelung ist der Farbschnitt. Hierbei entsteht eine Schnittverzierung, indem eine Pigmentfarbe flüssig auf die Blattkanten aufgetragen oder eine Folie aufgetragen wird. So erhalten alle Druckerzeugnisse eine unvergleichliche Wirkung. Insbesondere Visiten- oder Einladungskarten aus dickerem Karton oder Bücher bekommen durch den Farbschnitt eine besondere Note.

Lasercut

Lasercut wird auch Filigranlaser, Laserschnitt oder Lasereinstanzen genannt. Diese Variante der Druckveredelung erlaubt, sehr feine Strukturen aus verschiedensten Materialien wie Papier, Leder, Metallblech oder Karton auszuschneiden. Es ähnelt dem Stanzen, ist aber dabei feiner und detaillierter. Den Lasercut gibt es in analogen und digitalen Druckverfahren.